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Informationen zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Kassel, 18.04.2018  |  Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der MRH Trowe Mesterheide GmbH und Herfurth & Partner informierten die Rechtsanwälte Sabine Reimann und Marc-André Delp am 18. April 2018 in Kassel darüber, was Unternehmen im Datenschutzrecht zukünftig zu beachten haben.

Die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung wird am 25. Mai 2018 wirksam. Viele Fragen beschäftigen Unternehmer derzeit in diesem Zusammenhang, denn sie haben viel über hohe Bußgelder und enorme Hürden zur Umsetzung der Vorgaben der DSGVO gehört.
Rechtsanwältin Reimann und Rechtsanwalt Delp zeigten den Teilnehmern der Veranstaltung Lösungsansätze und Maßnahmen auf, um Datenschutz-Compliance und Anpassungen an die neuen gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Denn die DSGVO ist ebenso wie das alte BDSG ein Verbotsgesetz mit Erlaubnisvorbehalt, d.h. die Verarbeitung personenbezogener Daten ist grundsätzlich verboten, es sei denn, es liegt eine Erlaubnis vor. Die Unternehmer stellten sich und den Referenten z.B. die folgenden Fragen: Wie muss man sich datenschutzrechtlich absichern, um nicht in die Gefahr von hohen Bußgeldern zu gelangen? Welche Maßnahmen muss man ergreifen, um in Sachen Datenschutz rechtssicher agieren zu können? Müssen alle Einwilligungen neu eingeholt werden? Was dürfen Unternehmen überhaupt noch mit Daten machen?

Die Referenten stellten die gesetzlichen Änderungen dar, wie z.B. die neuen umfangreicheren Betroffenenrechte, die Anforderungen an ein Verarbeitungsverzeichnis sowie die Regelungen zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten. Es wurden die ersten, nach außen wirkenden Schritte, die ein Unternehmen unbedingt noch vor dem 25. Mai 2018 erledigen sollte, ebenso angesprochen, wie die anschließenden Schritte zur Umsetzung der internen Datenschutzanforderungen und die Abläufe im Umgang mit Daten.

Die zahlreichen Fragen der Teilnehmer und die angeregte Diskussion zeigten die Notwendigkeit, Unternehmen in diesen Fragen zu informieren und lösungsorientiert vorzugehen, denn Unternehmen sind an Lösungen interessiert, nicht an Verunsicherungen.

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