Logo
„America first“

Hannover, 16. Oktober 2018 |  Die Außenpolitik und Handelspolitik der Regierung Trump spaltet die Gesellschaft in den USA und trennt lange bewährte internationale Verbindungen. Welche konkreten juristischen Maßnahmen damit verbunden sind, erläuterte Ray Vandenberg, US-Anwalt aus New York in der Abendkonferenz bei Herfurth & Partner im Kreis von Unternehmern, Banken und Wirtschaftsprofessoren.

Zurzeit erleben die USA eine positive wirtschaftliche Entwicklung: die Arbeitslosigkeit ist gesunken und eine neue Steuerpolitik ist eingeführt. Nun profitieren die Unternehmer von niedrigen föderalen Steuern. Die neuen Zolltarife, wie zum Beispiel der 25 % Tarif auf Stahl und Aluminium, betrifft insbesondere China, man spricht aber auch über 25 % Einfuhrzoll auf Autos, was sich ebenfalls auf den deutschen Markt auswirken würde. Besorgnis bereiten Liberalisierungen für kleine Unternehmen, die aber große Auswirkungen auf die Bereiche wie Umwelt, Arbeit und Gesundheit haben könnten. Über diese Themen berichtete Ray Vandenberg aus erster Hand.

Von besonderem Interesse war die kommende Wahl zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten am 06. November 2018. Sofern die Demokraten die Mehrheit erlangen, könnten sie Handlungsspielraum des Präsidenten stark einengen.  In der anschließenden Diskussion wurden alle möglichen Varianten der Wirtschafts- und Politikentwicklung besprochen. 

Die Teilnehmer der Konferenz zeigten großes Interesse an der eigenen Meinung des gebürtigen New Yorkers. Ray Vandenberg kennt Donald Trump aus dessen Tätigkeit als Immobilienunternehmer in New York.

Vandenberg ist Managing Partner des New Yorker Büros der Kanzlei Michelman & Robinson LLP, der Alliuris Partner mit insgesamt sechs Standorten in den USA und arbeitet regelmäßig mit Herfurth & Partner zusammen. Ray Vandenberg unterstützt deutsche Unternehmen in allen wirtschaftsrechtlichen Fragen bei Vertrieb, Niederlassung und Investitionen in den USA.

<- Zurück zu: NEWS