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Hannover, 02.11.2017 | Nicht erst seit der unter dem Namen „WannaCry“ im Jahr 2017 bekannt gewordenen Schadsoftware ist das Thema Cybersicherheit auf der Tagesordnung der öffentlichen Debatte. Gerade kleine und mittlere Betriebe unterschätzen oft die Gefahren, die von einem Cyberangriff ausgehen. Der Abschluss einer Cyber-Versicherung kann dagegen ein wirksames Mittel sein.

Beim Indy4 Round Table am 2. November 2017 in Hannover diskutierten die Teilnehmer über unterschiedliche Aspekte solcher Cyberpolicen. Achim Fischer-Erdsiek, Versicherungsmakler bei NW ProRisk in Hannover und Bremen beschrieb die IT-Sicherheit als den „Brandschutz des 21. Jahrhunderts.“ Verletzungen der IT-Sicherheit hätten in niedersächsischen Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit zu wirtschaftlich empfindlichen Betriebsunterbrechungen geführt. Für die Wiederherstellung der IT-Systeme und mögliche Schadenersatzforderungen müssten nicht selten hohe Summen und viel Zeit aufgewendet werden. Darüber hinaus komme es vermehrt zu Schäden durch so genannte Innentäter oder betrügerische Angriffe von außen. Durch den passgenauen Abschluss einer Cyberpolice könnten insoweit Risiken minimiert werden.

Konstantin Kuhle, Rechtsanwalt bei Herfurt&Partner in Hannover, ergänzte: „Um im Schadensfall tatsächlich durch eine Cyberpolice abgedeckt zu sein, muss das zu versichernde Unternehmen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören die Einführung unterschiedlicher Befugnisebenen für die IT-Systeme mit sich verändernden Zugangsdaten, regelmäßige Backups der gespeicherten Daten sowie Updates der Sicherheitssoftware. Wer hier trotz Cyberpolice nicht auf die IT-Sicherheit achtet, kann möglicherweise im Schadensfall leer ausgehen.“

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