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Göttingen, 05. März 2014  |  Staatssekretärin Birgit Honé trifft SüdniedersachsenStiftung

Die Entwicklung von Südniedersachsen steht im Fokus der Landesregierung: dafür sollen Mittel von insgesamt 100 Mio EUR auf die Region konzentriert werden. Der Südniedersachsenplan der Landesregierung entsteht im engen Zusammenspiel mit den Verantwortlichen der Region, eigens dafür richtet die Staatskanzlei ein Projektbüro in Göttingen ein. „Die Region Südniedersachsen steht vor Herausforderungen, die gemeinsam bearbeitet und gelöst werden müssen. Die beteiligten Akteure müssen Konzepte erarbeiten, die strukturell nachhaltig wirksam sind.“ betonte Birgit Honé, für die Regionalförderung zuständige Staatssekretärin bei ihrem Gespräch mit dem Stiftungsrat
der SüdniedersachsenStiftung in Göttingen. „Es besteht kein Erkenntnisdefizit, die Problemlagen zeichnen sich seit vielen Jahren immer deutlicher ab. Das hat beispielsweise auch die Enquetekommission Demografischer Wandel schon 2007 festgestellt. Es geht jetzt darum, konkrete Projekte anzuschieben, die die Regionen als Ganzes voranbringen. Das Land wird seinen Beitrag dazu leisten.“

Das von der SüdniedersachsenStiftung mit IHK, GWG, WRG, Universität und HAWK entwickelte regionalökonomische Strategiepapier ist eine maßgebliche inhaltliche Grundlage für die künftige Arbeit. Das Konzept sieht die Bereiche Life Sciences, Mobilität und Bildung als Schwerpunkt, dazu die Förderung von Technologie und Innovation. Ein besonderes Augenmerk liegt in der effektiveren und koordinierten Vernetzung zwischen den Unternehmen und den Hochschulen. Besonders der neue Südniedersachsen Innovationscampus wird eine attraktive Schnittstelle für Forschung und Entwicklung der Hochschulen,
Institute und Unternehmen in der Region.

Die Inhalte werden auf einer breiten Grundlage in der Region befürwortet: der Stiftungsrat vereinigt die Spitzenvertreter der Wirtschaft, Stadt und Landkreisen und der Hochschulen. Das Strategiepapier wird auch vom Regionalverband mitgetragen; mit Wohlfahrtsverbänden und Caritas ist der Dialog zu den demographischen Herausforderungen in der Region aufgenommen.

„Bereits heute bestehen zahlreiche gut funktionierende Vernetzungen in der Region“ sagte Ulrich Herfurth, stv. Vorsitzender des Stiftungsrats „die Verbindungen zwischen Hochschulen und Wirtschaft in der Region haben sich deutlich intensiviert. Die Region um Göttingen hebt damit Potentiale, die in vieler Hinsicht herausragend sind. Unter der Regionalmarke geniusgöttingen werden wir die Entwicklung solcher Projekte weiter vorantreiben.“

Abschließend hält Staatssekretärin Honé fest: „Das Sonderprogramm
für Südniedersachsen kann nur ein Anfang sein. Viel wichtiger ist
auch die Aufgabe der Ressorts, die Region Südniedersachsen in den
Fokus zu nehmen. Das gilt einerseits für die jeweils eigene Planung,
andererseits aber auch für die Koordination der Ressorts untereinander.
Es müssen abgestimmte Konzepte vorgelegt werden, das natürlich
auch für alle anderen Landesteile.“

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