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Hannover,  28. Oktober 2016  |  Die neuen Rechtsfragen zur integrierten Produktion unter dem Begriff Industrie 4.0 interessieren zunehmend auch chinesische Juristen. China plant eine vergleichbare Entwicklung unter dem Programm „Made in China 2025“. Eine Delegation von knapp 20 hochrangigen Richtern aus der Provinz Shandong befasste sich daher auf einem Seminar in der Deutschen Management Akademie (DMAN) in Celle mit den Besonderheiten in den technischen und organisatorischen Prozessen. Die Referenten Ulrich Herfurth und Xiaomei Zhang erörterten im Rahmen eines Tagesseminars mit den Richtern die neuaufkommenden Fragen zu Vertragsabschlüssen, Haftung, Datenschutz und Dateneigentum. Von besonderem Interesse für die Gerichte sei das Risiko von cybercrime und wie dem auf strafrechtlicher Ebene begegnet werden kann. Niedersachsen hat mit der Provinz Shandong ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Shandong ist eine wirtschaftsstarke Provinz mit 90 Millionen Einwohnern an der Ostküste mit der für ihr Bier bekannte Stadt Quingdao.

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