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Göttingen, 14. Oktober 2014 | Schüler sollten mehr von Wirtschaft verstehen – als Verbraucher, Bürger und Teilnehmer am Erwerbsleben. Darüber waren sich die mehr als 30 Vertreter aus Schulen und Wirtschaft in der gemeinsam von Lions Clubs und SüdniedersachsenStiftung am 14. Oktober veranstalteten Konferenz einig. Vertreten in den Räumen der PFH waren alle Göttinger Gymnasien und Gesamtschulen sowie die Familienunternehmer ASU, die Jungen Unternehmer, IHK, Arbeitgeberverband, Regionalverband, die Hochschulen PFH, HAWK und HS Harz und Unternehmen wie Sartorius, Mahr, Sycor, OttoBock, Piller Group, Volksbank, Goesys und andere. Die Initiatoren aus dem Lions Club hatten zunächst gemeinsam mit der Stiftung eine Befragung zur Bestandsaufnahme durchgeführt und die Ergebnisse vorgestellt. „Göttingen hat bereits sehr gute Aktivitäten von Schulen zum Thema Wirtschaft“, hob Ulrich Herfurth, Präsident des Lions Clubs Göttingen und Stv. Vorsitzender des Stiftungsrats der SüdniedersachsenStiftung, hervor. Dies sind Unternehmenskooperationen, Planspiele, Schülerfirmen, Betriebsbesuche, Praktika, Berufsfindung und Patenschaften. Teilweise bieten die Schulen auch Zusatzkurse in Wirtschaft an. Besonderes Gewicht legen die Verbände und Unternehmen bereits auf den Übergang von der Schule in den Beruf, künftige Fachkräfte sollen sich rechtzeitig orientieren können. Daher halten die Schulen es für wichtig, schon in einem frühen Stadium Grundlagen zum wirtschaftlichen Verständnis zu legen. Die Initiative der Lions Clubs richtet sich nun darauf, Schulen und Lehrer in Mittelstufe und gymnasialer Oberstufe in deren Fachunterricht und Zusatzkursen zu unterstützen, mit Fortbildungen, in den Unterricht integrierten Praxisfällen und einem Kontakt- und Informationsnetz. In einem nächsten Schritt werden daher die Initiatoren mit einer Arbeitsgruppe aus den Schulen die konkreten Instrumente und Lernanforderungen definieren. Der neue Lions Dozentenpool könnte sogar schon zum zweiten Halbjahr ab Februar erste Vorträge anbieten. „Mit den engagierten Unternehmen, Verbänden und Hochschulen haben wir in Göttingen bereits eine sehr gute Grundlage, um die Schulen darin zu unterstützen, Schülern plastisch und fachlich substantiiert weiteres Verständnis für Wirtschaft zu vermitteln“ betonte Herfurth, der auch den Verband Die Familienunternehmer-ASU in Niedersachen führt, „aussenstehende Bildungsfachleute schreiben einer derartigen engen Kooperation unserer Kräfte in Göttingen durchaus Modellcharakter zu“.

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