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Hannover, 02. April 2014  |  Die derzeitige politische Lage in Russland wird von deutschen Unternehmen als nicht so kritisch eingeschätzt, wie aus sonstiger westlicher Sicht. Insbesondere erwartet man keine wesentlichen Beschränkungen des Wirtschaftsverkehrs durch Embargo, Einreise- und Einfuhrverbote oder gar Beschlagnahmen oder Enteignungen.

Dies ist die gegenwärtige Beobachtung von Thomas Brand, deutscher Rechtsanwalt in Moskau, auf der Konferenz von Herfurth & Partner zur Geschäftspraxis in Russland. An der Konferenz nahmen ca. 30 Unternehmer und Fachleute aus Niedersachsen, aber auch überregional teil.

Mehr als 6.000 deutsche Unternehmen arbeiten zur Zeit in Russland, die Erfolge sind sehr unterschiedlich. Brand betonte, dass die rechtzeitige Vorbereitung auf den Markteintritt besonders wichtig, sei. „ Man muss alle Hausaufgaben machen, einschließlich rechtlicher und steuerlicher Fragen“ so Brand, „größtes Investitionshindernis ist meist der Investor selbst“. Die Planung muss realistisch sein, denn Russland ist kein billiger Standort und die „Uhren ticken anders“. Unternehmen benötigen genügend Personalressourcen schon bei der Gründung, und sie sollten ein umfassendes Controlling der lokalen Einheit einrichten.

Auf jeden Fall sollten deutsche Unternehmen nur „weiß“ arbeiten, alles andere führe zu erheblichen Risiken und Erpressbarkeit. Die Teilnahme an „grauem“ Import führe in der Regel zu einer strafrechtlichen Haftung wegen Zollvergehen, Steuerstraftaten, Geldwäsche etc. Die Behauptung, man könne in Russland nur Geschäfte machen, wenn man besticht, sei falsch.

Die Kanzlei Brand & Partner ist seit 2009 mit deutschen und russischen Anwälten in Moskau etabliert und Mitglied der Alliuris Gruppe, die von Herfurth & Partner in Hannover geführt wird. Alliuris ist heute mit 30 Standorten in Europa, Russland, China, Indien, Brasilien und den USA vertreten. „Besonders vorteilhaft für deutsche Unternehmen ist, dass an vielen Standorten deutsch sprechende Anwälte arbeiten, eben in Moskau, aber auch in Istanbul, New York und Sao Paulo“ betonte Ulrich Herfurth, Chairman der Alliuris Gruppe.

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