Corona Lage

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25.03.2020  |   Die Corona-Pandemie hat sich zu einem weltweiten Risiko und einer Gefahr für viele Menschen entwickelt, obwohl der Risikoschwerpunkt auf bestimmten Gruppen wie älteren Menschen und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen liegt. Obwohl das statistische Risiko eher gering ist, könnte jeder  infiziert werden, und das Gesundheitssystem könnte nicht mehr in der Lage sein, die notwendige Behandlung aller Corona-Kranken zu gewährleisten. Länder wie Italien, Spanien und UK haben bereits nicht mehr ausreichende Kapazitäten in Kliniken und Intensivstationen, um alle Erkrankten zu behandeln.

 

Die Pandemie

Die Ausbreitung der Pandemie lässt sich unter anderem auf der Website des  Centers for Systems Science and Engineering (CSSE) der John-Hopkins-University verfolgen (https://coronavirus.jhu.edu/map.html).

In den letzten Wochen hat sich die Situation in vielen Ländern verändert und verschlechtert: Europa ist das neue Epizentrum der Pandemie mit immer strengeren öffentlichen Auflagen, während nun auch in Amerika die Krankheit dynamisch  zunimmt. Lateinamerika und Afrika werden wohl als nächstes von der Welle erfasst. Die Prognosen für eine Weiterverbreitung durch neue Ansteckungen gehen auseinander, niemand aber erwartet, dass die Ausbreitung in wenigen Monaten gestoppt ist. An der Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung und Impfstoffen zur Verhinderung der Krankheit wird mit Hochdruck und bemerkenswerten Fortschritten weltweit geforscht, aber ein Einsatz ist kaum vor 2021 vorstellbar.

 

Die Wirtschaftskrise

Corona ist nicht nur ein Gesundheitsproblem, sondern hat massive Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft aller Länder in der Welt. Ein Stillstand der Wirtschaft über Monate hinweg, oder gar für das gesamte Jahr ist im Ergebnis undenkbar. Führende Ökonomen rechnen bereits mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um mehr als 10%. Allein ein Umsatzausfall für drei Monate bedeutet für ein Unternehmen für 2020 einen Umsatzrückgang von 25% und fehlende Deckungsbeiträge bis zu 15%. Die Verluste und der Verzehr des Eigenkapitals sind damit vorprogrammiert. Das gilt insbesondere mit Blick auf die Abhängigkeit Deutschlands vom Export und die Schwächung unserer wichtigen Abnehmermärkte in Europa, den USA und China. Und im Einzelschicksal: sehr viele deutsche produzierende Unternehmen haben eine Exportquote von 40%, etliche von über 80%.

Der Staat (und die Institutionen Europas) können eine Wirtschaft und Gesellschaft nicht stützen oder tragen. Der Staat lebt selbst von den Erträgen aus der Wirtschaft, direkt oder über die Verbraucher.

Es würde daher nicht überraschen, wenn die Bundesregierung nicht allzu lange nach Ostern, und bei einer nicht wesentlichen Verbesserung der Epidemielage, eine Lockerung der Sicherungsmaßnahmen in Kauf nehmen muss, um Wirtschaft und Gesellschaft rechtzeitig wieder in Gang zu setzen.

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